Sonntag, 11. Januar 2015

Ausblick 2015


Wie immer habe ich viele Pläne für das neue Jahr. Zunächst einmal will ich natürlich meinen fünften Krimi aus der Weimarer Republik fertigstellen, das hat Vorrang vor allem anderen. Demnächst mal wieder mehr über die Arbeit daran, heute nur soviel: Leider muss aus vertriebstechnischen Gründen der Erscheinungstermin verschoben werden. Ich schätze zwar, dass ich die Arbeit daran Mitte des Jahres abgeschlossen habe und wir dann zügig ans Lektorat gehen können, dennoch wird das Buch erst im Februar 2016 herauskommen (rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse).

Wenn ich mit meinem aktuellen Krimi durch bin, will ich mir diesmal – im Gegensatz zu sonst – gleich das Konzept für den Folgeband ausdenken, damit die Geschichte schon in mir zu arbeiten beginnt. Zumal ich die Grundidee dafür schon seit Jahren im Kopf habe. Danach freue ich mich aber vor allem darauf, meine Fantasy-Familiensaga wiederaufzunehmen; die Menschen darin sind mir ans Herz gewachsen. Im Übrigen würde ich auch gern mal wieder Kurzgeschichten schreiben, Ideen dazu habe ich genug. Vielleicht schiebe ich zwischendurch die eine oder andere ein.

Des Weiteren erhalte ich zum 1. März die Rechte an meinem Nibelungenroman zurück, der beim Sutton Verlag unter dem Titel „Der Ruf der Walküren“ lief und derzeit nur noch als E-Book erhältlich ist. Da ich das Buch für eines meiner besten halte, liegt mir viel daran, dass es weiterhin lieferbar ist, deshalb werde ich es sowohl in gedruckter Form als auch elektronisch selbst veröffentlichen. Ich bemühe mich um einen nahtlosen zeitlichen Übergang und will es um den 1. März herum einstellen. Sobald es erschienen ist, werde ich selbstredend an dieser Stelle darüber bloggen.

War da nicht noch was? Richtig, mein Märchenbuch „Ein Koffer voller Wunder oder: Märchenreise um die Welt“, zu dem ich auch die Bilder gemalt habe und das ursprünglich im Frühjahr 2014 herauskommen sollte. Ich habe mir damals, zum Jahreswechsel 2013/14, den A... abgearbeitet, um meinen Abgabetermin einzuhalten, und dann wurde es wieder und wieder verschoben. Nun kommt es hoffentlich mit einem Jahr Verzögerung im Februar oder März dieses Jahres heraus, spätestens zu Ostern – das sollte es besser, denn ich wurde bereits für Lesungen daraus gebucht.

Im letzten Jahr hat mich mein Komponist Uli Pohl für ein ungewöhnliches Musical gewonnen, das nämlich in Verbindung mit Akrobatik von einem Zirkusunternehmen aufgeführt werden soll (es handelt sich dabei übrigens nicht um das Stück, das ich letzten Sonntag in meinem Rückblick auf 2014 erwähnte). Die Geschichte, die ich mir ausgedacht habe, trägt den Titel: „Stonehenge“, ein Theaterstück über einen jungen, noch unerfahrenen Merlin. Ich gehe davon aus, dass es in diesem Herbst auf Tour geht, und werde darüber natürlich ebenfalls bloggen, wenn es so weit ist.

Gegen Jahresende hoffe ich, wieder eine Märchenbearbeitung fürs Theater schreiben zu können, und zwar die (eigentlich schon für dieses Jahr geplante) Umsetzung von „Aladin und die Wunderlampe“.

Außerdem würde ich auch gern meine Kurzgeschichte „Unberührbar oder: Nur ein kleiner Schnitt“ ins Englische übersetzen lassen, um auszutesten, ob sich eine Selbstveröffentlichung in englischer Sprache lohnt.

Wie du siehst: viele Pläne. Mal sehen, was aus alledem wird. Zumal ich mir ja aus gesundheitlichen Gründen geschworen habe, künftig etwas kürzer zu treten. Etwas.

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Gunnar